bio-baumwolle-kleidung-green-t-shirts(Bild oben: © Better Cotton Initiative)

Bio-Baumwolle und Ökologische Mode

Bei Green Shirts werden alle Produkte, von Bio T-Shirts bis hin zu Sweatshirts und Baby-Stramplern, aus 100% Bio-Baumwolle gefertigt und ökologisch nachhaltig produziert. Mit jedem Bio-Baumwoll-Produkt das du kaufst steigt die Nachfrage nach dem Naturrohstoff Bio-Baumwolle und somit auch der Anteil von ökologischer und nachhaltiger Mode und Landwirtschaft. Im Allgemeinen ist Baumwolle hautverträglich, weich, atmungsaktiv, gut waschbar und sehr lange haltbar. Deshalb ist Baumwolle auch Standardrohstoff in der Textilherstellung geworden. Trage deinen Teil dazu bei diese Bewegung voran zu treiben, indem Bio-Baumwolle zu deinem Standard wird. 

 

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Was heißt Bio-Baumwolle?

Biologische Baumwolle verhindert die Auslaugung von Anbauflächen, ermöglicht das Weiterbestehen von dauerhaft fruchtbaren Böden und eine artenreiche Umwelt. Für eine KbA-Zertifizierung (kontrolliert biologischer Anbau) müssen die Anbauflächen drei Jahre lang ohne synthetische und chemische Düngemittel bewirtschaftet werden.  Bestimmte Insektenarten werden dabei als natürliche Pestizide eingesetzt. Das Saatgut darf außerdem nicht gentechnisch verändert sein.

Um einseitige Nutzung und darausfolgenden Nährstoffverlust der Anbauflächen zu vermeiden, muss eine gewisse Fruchtfolge eingehalten werden. Das bedeutet, dass Baumwolle nur alle drei Jahre auf demselben Feld angebaut werden darf. Dazwischen werden andere Bio-Produkte angepflanzt, die den Bauern die eigene Ernährung sichern oder weiterverkauft werden.

 
 

Geringerer Wasserverbrauch

Humus stellt einen natürlichen Pflanzendünger dar, weil er Nährstoffe sicher speichert. Bei konventionellen Baumwollplantagen findet man wesentlich dünnere Humusschichten vor, weil die Nährstoffe durch chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel künstlich zugefügt werden müssen. Im Gegensatz dazu ist eine dicke Humusschicht Voraussetzung für den Bio-Baumwoll-Anbau. Wasser kann dadurch besser gespeichert werden, wodurch der Wasserverbrauch stark sinkt. Unsere Bio-Baumwolle wird in Indien angebaut, weil dort 90% desgenutzten Wassers aus dem Monsunregen stammt und somit so gut wie keine künstliche Bewässerung benötigt wird. (Bild © Better Cotton Initiative)

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Warum ist Bio-Baumwolle meist  teurer?

Bio-Baumwolle ist ca. 20-40% teurer als herkömmliche Baumwolle. Der höhere Preis wird dabei durch höhere Qualität kompensiert. Weil keine Entlaubungsmittel verwendet werden dürfen wird die Bio-Baumwolle nicht maschinell, sondern per Handarbeit geerntet. Das führt zu höherer Qualität, weil keine verdorbenen Fasern, Kapsel- und Blattstücke mitgeerntet werden.

Konventionell angebaute Baumwolle ist für 25% der weltweit verwendeten Insektizide und 12% der Herbizide veranwortlich. All das wird durch Bio-Baumwolle vermieden.

 

Die Aussichten für Bio-Baumwolle

20 Jahre ökologischer Baumwollanbau zeigen, dass nachhaltige und faire Produktion bei Mode möglich ist. Um diese jedoch aus der Nische herauszuholen und somit mehr Familien die Möglichkeit zu geben nachhaltig zu wirtschaften, muss die Nachfrage nach fairer und umweltverträglicher Baumwoll Kleidung steigen.

 

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Zertifikate für Ökologische Mode

Durch die „Öko Label“ Flut werden Konsumenten stark verunsichert, denn Zertifikate wie „Green Cotton“, „aus unbehandelter Baumwolle“ oder „handgepflückt“ sagen alleine sehr wenig aus. Wirklich vertrauenswürdig sind die Siegel der ''Fair Wear Foundation'', der ''Soil Association'' oder der „KBA“ (kontrolliert biologischer Anbau).

 

Fair-Wear-Logo Soil-Ass Eko-Stustainable-Textile-Logo 

 

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