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About Us


About Us - Alle Hintergrundinfos zu Öko Sozialen Aspekten in der T-Shirt & Bekleidungsbranche



Über den Gründer

Niklas Astor

Ich heiße Niklas Astor und gründete das Eco-Label Green-Shirts 2011.


Bereits sehr früh, vorerst ohne ökologische Gedanken, designte ich selbst meine eigenen T-Shirts. Immer auf der Suche nach

stylischem und einzigartigem Design orientierte ich mich an Motive aus Musik, Filmen á la Clint Eastwood und Street Art.

Als „normaler“ Teenager liebte ich es natürlich zu konsumieren wie alle anderen: das beste Handy zu haben, Adidas Schuhe zu tragen und bei Mc Donalds zu essen.

Dann begann ich mich mit sozialen und ökologischen Problemen zu beschäftigen. Vom Klimawandel bis hin zu den Machenschaften der Konzerne, von Monsanto’s Saatgutverbrechen, Chiquita’s Guerillaunterstützung bis hin zu Bayer‘s illegalem Colgan-Abbau in Afrika. Mir wurde klar, dass man nicht mehr im Strom des Systems mitschwimmen darf! Ich achtete auf mein eigenes Handeln und bemerkte, dass ich zwar bereits biologisch angebaute Lebensmittel kaufte, aber bei allen anderen Konsumgütern wahllos,ohne schlechtem Gewissen, zuschlug.

Ich stellte mir die Frage: „Wieso lasse ich mich von Werbung, Konzernen und Komsumversprechungen so sehr leiten?!“

Nach der Schule reiste ich drei Monate durch Mittelamerika und machte ein soziales Projekt in Kamerun. Diese Reisen prägten mich sehr. Ich begann das System nun von allen Seiten kennen zu lernen. Der Reichtum unserer westlichen Welt auf der einen und die Armut in Entwicklungsländern auf der anderen Seite. Das hat mich darin bestärkt, im System etwas zu verändern: Mit nachhaltigem Wirtschaften und der Rücksichtnahme auf andere Kulturen.

Um meinen Lebensstil auf öko und fair umzustellen, suchte ich im Netz nach Eco Fashion mit jungem, zeitgemäßem und exklusivem Design. Doch musste ich feststellen, dass es an stylischer öko-fairer Mode für jüngere Leute noch nicht viel gab. So kam ich auf die Idee, selbst Bio-Mode zu entwerfen und gründete das Eco Label Green-Shirts.

Zahlreiche Freunde halfen mir dabei, die Idee weiterzuentwickeln und in die Tat umzusetzen. Von der Gestaltung der Webseite, zur Produktion der Ware, der Klärung der Rechtslage, vom Entwurf der Designs bis hin zum Marketing. Das Resultat seht ihr vor euch!

Das übergeordnete Ziel wird es sein, den Idealen der Nachhaltigkeit, sozialer Verträglichkeit, sowie der Ökologie treu zu bleiben. Ich möchte zeigen, dass es sich lohnt, mit diesen Idealen zu wirtschaften und anderen Firmen ein positives Beispiel zu sein.

Unser nächstes Projekt ist es, schicke nachhaltige Herren- und Damenmode zu designen.


Auf eine ökologische und bessere Welt!

Baumwolle


Euer Niklas Astor





Soziale Verantwortung

Ökofaire Textilproduktion im Vergleich mit der konventionellen Textilproduktion im Baumwollanbau


Konventionelle Textilproduktion
Baumwollanbau
Ökofaire Textilproduktion
Bio-Baumwollanbau
  Lediglich 0,1% der weltweiten Produktion ist Bio-Baumwolle
Wasserverbrauch pro Kilo Baumwolle:
29.000 Liter!
Wasserverbrauch pro Kilo Bio-Baumwolle:
7000 Liter
25% aller Pestizide werden im Baumwollanbau eingesetzt Einsatz von Pestiziden und Insektiziden ist verboten
Jährlich sterben 25.000 Feldarbeiter an den Folgen des Pestizideinsatzes Bekämpfung von Schädlingen durch organische Kräuter, natürliche Feinde und Fruchtwechsel
Allein auf indischen Baumwollplantagen arbeiten 450.000 Kinder ohne Chance auf Schulbildung Kinder-, Zwangs- und Sklavenarbeit ist verboten
 
Die Gentechnikindustrie trieb in den letzten 10 Jahren 40.000 indische Baumwollbauern in den Selbstmord Baumwollfarmer und Kooperativen sind unabhängig von der Preis- und Patentpolitik
 
Massive Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung: Körperliche Züchtigung und Misshandlung, unregelmäßige Bezahlung, unwürdige Arbeitsbedingungen sowie ein unwürdiger Lohn Arbeiter besitzen Kündigungsrecht, Vereinigungs- und Gewerkschaftsfreiheit sowie die Zahlung von lebenssichernden Löhnen
 



Wir wollen zeigen, dass es auch auf sozialem Weg geht, deshalb treten wir für eine Nulltoleranzpolitik ein:

  • Existenzsichernde Löhne
  • Humane Arbeitszeiten
  • Keine Diskriminierung von Beschäftigten
  • Recht auf Gewerkschaften
  • Gültige Arbeitsverträge
  • Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen
  • Keine Zwangsarbeit
  • Keine Kinderarbeit





Vergleich von konventionellen und ökologischen T-Shirts


Konventionelles T-Shirtkonventionelles T-Shirt Ökologisches T-Shirtökologisches T-Shirt
Rohstoff:
konventionell,mit Pestiziden und chemischen Düngemitteln gepäppelte Baumwolle, worunter Bauern leiden
billig durch Preisdumping
Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
Preise für Bauern und Schulungen
Prämien für gute Qualität
Verarbeitung:
minimale Umweltstandards
Produktion jeweils in den billigsten Betrieben
Produktion mit energie- und wassersparenden Maschinen
Konfektion:
in Betrieben ohne Sozialstandards
Mindestlöhne
Betriebe mit hohen Sozialstandards
und gerechter Entlohnung
Vertrieb:
im Massenmarkt Überwiegend in Nischenmärkten
Kontrollen:
  Unangemeldet und sehr streng




Lohnverteilung bei einem konventionellen T-Shirt

Lohnverteilung

Die Lohnkosten bei einem 50€ T-Shirt liegen bei nur 0,50ct.
Handel und Werbung machen das T-Shirt dann teuer!